Müssen Sie Zelltyp und Funktion herausfinden? Nutzen Sie die Durchflusszytometrie!


Eingestellt von Tamar A. am 08. Mai 2019 03:15:00

Was ist Durchflusszytometrie und wie wird sie angewendet?

Die Durchflusszytometrie spart Ihnen Zeit. Sie ermöglicht Ihnen, viele Eigenschaften Ihrer Zellen in einem einzigen Experiment zu bestimmen, das auf dem klassischen Prinzip des Antikörpernachweises beruht.

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Indem Sie ein geeignetes Antikörper-Panel auswählen und validieren, können Sie ein Durchflusszytometrie-Experiment entwickeln, das intrazelluläre Signaltransduktionsstadien nachweist und die Identität von Tausenden von Zellen aus einer einzigen Zellpräparation bestimmt. Wichtig ist, dass die Durchflusszytometrie einen quantitativen Readout bietet und deshalb Zellpopulationen genauer identifizieren, auszählen und in Subpopulationen auftrennen kann, die ein Spektrum definierter Eigenschaften aufweisen – und das in nur wenigen Stunden. Das macht die Durchflusszytometrie zu einem idealen Werkzeug, um in kürzester Zeit robuste Datensätze zu generieren.

Die Durchflusszytometrie findet vielfältige Anwendung in der Forschung und der Wirkstoffentwicklung. Besonders hilfreich ist sie jedoch, wenn die Antworten von Tumoren auf verschiedene Anti-Krebs-Therapien untersucht werden. Tumorproben sind aus einer heterogenen Mischung von Zellen zusammengesetzt. Deshalb ist für die Analyse von Wirkstoff-gesteuerten Veränderungen die Fähigkeit notwendig, von allen repräsentierten Zelltypen eindeutige Antworten zu erfassen und zu quantifizieren.

Auch im Forschungsgebiet der Immunologie ist die Durchflusszytometrie besonders hilfreich, da hier die Identifizierung der verschiedenen Immunzellen und die Charakterisierung von Signaltransduktionsstadien, die mit der Immunität zusammenhängen, entscheidend ist.

Die Durchflusszytometrie kann biologische Prozesse charakterisieren, die Hinweise auf die zelluläre Funktion/Fehlfunktion einzelner Zelltypen geben. Diese Analyse kann in einer heterogenen Probe für eine Vielzahl von Signaltransduktionsstadien durchgeführt werden.

Die Durchflusszytometrie ist in der Lage, eine Vielzahl von Signaltransduktionsstadien in den Zellen einer heterogenen Probe zu analysieren. So kann man eindeutige biologische Prozesse besser identifizieren und charakterisieren, die Hinweise auf zelluläre Funktionen oder Fehlfunktionen geben oder die für einen bestimmten Zelltyp eindeutig kennzeichnend sind.

Zusätzlich bietet die Durchflusszytometrie einen weiteren wichtigen Vorteil: im Gegensatz zu anderen Methoden der Proteinanalyse, die für die Isolation und Analyse der Proteine große Zellzahlen erfordern, ist die Durchflusszytometrie viel besser für die Untersuchung von Gewebeproben von Patienten oder Primärzellen geeignet, die nur in sehr begrenzten Mengen vorliegen.

Alle diese einzigartigen Vorteile machen die Durchflusszytometrie zu einem idealen Werkzeug für eine zeit- und kosteneffiziente Immunphänotypisierung von Zellen in den verschiedensten Forschungsgebieten.

Zu bedenkende wichtige Punkte, die auf ein Durchflusszytometrie-Experiment Einfluss nehmen können

Für ein erfolgreiches Durchflusszytometrie-Experiment müssen Forscher als erstes geeignete primäre Antikörper auswählen, die auf ihre Bindungsaffinität und Spezifität für das ausgewählte Zielantigen hin validiert wurden. Das ist wichtig, wenn Nutzer zwischen eindeutigen Zelltypen oder Stadien unterscheiden wollen, die sich nur durch geringe Unterschiede in den exprimierten Proteinen auszeichnen. Da die Durchflusszytometrie auf einem Fluoreszenznachweis basiert, müssen Forscher außerdem mit großer Sorgfalt die Fluoreszenzkonjugate aussuchen, die eine spektrale Überlappung so gering wie möglich halten. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Parameter in einem einzigen Experiment analysiert werden. Fluoreszenzfarbstoffe können für einen direkten Nachweis an einen primären Antikörper konjugiert sein oder für einen indirekten Nachweis an einen sekundären Antikörper, der in Bezug auf Spezies und Immunglobulin-Isotyp auf den primären Antikörper abgestimmt ist. Im Falle eines indirekten Nachweises können primäre Antikörper unterschiedlicher Spezies und Isotypen die Anzahl der Zielantigene wesentlich erhöhen, die in einem Experiment gleichzeitig nachgewiesen werden. Ein eindeutiger Nachweis mehrerer verschiedener Einzelantigene in einem einzigen Experiment wird daher durch eine sorgfältige Planung und Auswahl dieser drei Parameter sichergestellt und erhöht dadurch die Qualität und Aussagekraft der Daten. 

Als ein führender Hersteller qualitativ hochwertiger Antikörper verfügt CST über hunderte, sofort gebrauchsfertige oder maßgeschneiderte, für die Durchflusszytometrie validierte Antikörperkonjugate mit vielen verschiedenen Fluoreszenzfarbstoffen, die für den reproduzierbaren Nachweis essentieller zellulärer Eigenschaften konzipiert wurden. Darüber hinaus hat CST auch einen umfassenden Technischen Kundendienst, um bei der Planung und der Durchführung von Durchflusszytometrie-Experimenten Unterstützung zu bieten.

Erfahren Sie mehr über die Durchflusszytometrie.

Nur für den Gebrauch zu Forschungszwecken. Nicht für den Gebrauch in diagnostischen Verfahren.

Themen: DFZ

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